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Berndorfer Modell ist Weg zur tatsächlichen Wahlfreiheit
Berger: Land muss nach der Wahl Modell unterstützen - Ist echt Chance für Frauen
- "Das Berndorfer Modell ist der Weg zur tatsächlichen Wahlfreiheit für die Frauen und muss nach der Wahl auch von Seiten des Landes unterstützt werden", forderte Karin Berger, Salzburgs Landesobfrau der Freiheitlichen Frauen. Nur wenn auch das Land das Modell unterstütze, werde auch Bewegung in die fest gefahrenen Positionen auf Bundesebene kommen. "Frauenministerin Heinisch-Hosek kümmert sich derzeit aber nur um die Frauen, die Karriere machen wollen. Frauen, die bei ihren Kindern zuhause bleiben wollen, werden im Stich gelassen", bemängelt Berger. Das Berndorfer Modell würde nicht nur für Frauen, sondern auch teils für die öffentliche Hand Vorteile mit sich bringen.

Zurzeit ziele die Frauen- und Familienpolitik der Bundes- als auch der Landesregierung auf die Schaffung von möglichst vielen Kinderbetreuungseinrichtungen auch für unter 3-Jährige ab. "Die Errichtung und auch die Erhaltung der Infrastruktur kosten enorme Summen. Teilweise würde es der öffentlichen Hand sicher nicht so teuer kommen, wenn auch jene Frauen finanziell unterstützt werden, die ihre unter 3-jährigen Kinder noch selbst zuhause betreuen. Wir bräuchten dann sicher weniger Betreuungsplätze", gibt Berger zu bedenken. Zurzeit seien viele Frauen aufgrund der geringen finanziellen Unterstützung gezwungen, arbeiten gehen zu müssen, obwohl sie sich gerne ihrem Kind voll und ganz widmen würden.

Frauen, die bei ihren Kindern zuhause bleiben möchten, würden somit durch die gegenwärtige Familienpolitik der Bundesregierung diskriminiert. Mütter, die trotz aller Rahmenbedingungen, bei ihren Kinder bleiben möchten, laufen Gefahr in die Armutsfalle zu tappen. "Das Berndorfer Modell würde auch dem entgegen wirken, da die Frauen zumindest in der Höhe des monatlichen Mindestsicherungssatzes abgesichert wären", so Berger. Eine optimale Mischung zwischen dem Berndorfer Modell und ausreichend Kinderbetreuungsplätzen wäre ein wichtiger und nötiger Schritt für eine neue Frauen- und Familienpolitik. "Die Frauen hätten damit auch eine tatsächliche Wahlfreiheit", unterstreicht Berger.


 
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