IFF Salzburg Home Personen Initiativen Termine Archiv Kontakt
  Folder  
 
 


Versäumte Zeit
Leserbrief von Karin Berger
Die SN titelte Ende 2012: „Norbert Darabos lässt seine Zukunft offen.“
Das Erste, was einem dazu einfällt ist, dass das nicht weiter verwunderlich ist.
Denn von Jemanden, der im Ministeramt das Vorhanden sein eines Rückgrates nur erahnen lässt, ist auch nicht zu erwarten, dass er sich vor dem Ausgang einer bindenden Volksbefragung plötzlich aufrichtet und klar weiß wohin der Weg ihm führen wird.
Wenn ein Parteisoldat auf Zuruf aus dem Wiener Rathaus, den Stein, in dem die Wehrpflicht gemeißelt stand, selber ins Rollen gebracht hat, so muss doch die Frage erlaubt sein, warum ein Minister, seit 2007 im Amt, seine Amtszeit nicht dazu genutzt hat, eine längst überfällige Reform tatkräftig in Angriff zu nehmen.
Die Zeit, Energie und vor allem die Kosten, die jetzt der Befragungswahlkampf braucht, hätte man sinnvoll anderwertig kanalisieren können. So wurde in den letzten 2 Jahren nur diskutiert, viel wertvolle Zeit ging verloren und gebracht hat das bis dato nichts.
Der Eindruck, dass in Österreich alles nur noch rot/schwarzem Geplänkel ausgeliefert ist, hat sich in der Bevölkerung lediglich verstärkt.
Minister, die inaktiv eine Amtszeit aussitzen, vermutlich auch auf Grund der Fehlbesetzung, um dann die Verantwortung abzuschieben, werfen kein gutes Licht auf die Regierungspolitik.
Als Frau fällt mir dazu noch ein, dass sich nun, zu allem Überfluss, die „EmanzInnen“ zusammengeschlossen haben,
„Frauen für ein Berufsheer“ lautet der Vorsatz. Vermutlich waren die so beschäftigt damit, Frauen in die Quotenetagen und Männer in die Karenz zu schicken, dass sie ganz übersehen haben, dass das Heer schon länger für Frauen zugänglich ist.
 
Aktuelles:

 
Impressum