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Gemeinsame Obsorge geht uns alle an!
Kommentar von Obfrau Karin Berger
Salzburgs LH Burgstaller hat, ganz aktuell, in einem Zeitungsbericht verlangt, Vätern, die die Unterhaltszahlungspflicht verletzen, den Führerschein zu entziehen. Eine weitere feministische Forderung, die die Diskriminierung der Männer noch mehr ausweiten soll.
Die männerfeindliche Politik die bei uns im Frauenministerium gelebt wird, verstärkt die gesellschaftliche Denkweise maßgeblich, Männer als „Unheilbringer“ zu sehen. Diese Wahrnehmung gehört dringend korrigiert. Mit großer Hingabe wird das „Weibliche“ als Opfer und das „Männliche“ als Täter dargestellt. Dadurch verliert man die Lebensrealität von Männern, und vor allem von Vätern aus dem Auge.

Ein Vater sagt: „ Was Väter in Österreich täglich erleben ist, dass zwar ihr Geld, nicht jedoch ihre persönliche Anwesenheit vorgesehen ist, weder von Müttern noch vom Staat. Wirklich tragisch ist es beim besonders leidigen Thema Besuchsrecht oder gemeinsame Obsorge. Sind es doch gerade die berufenen Frauenvertreterinnen vom Ministerium abwärts, die sich gegen Konsequenzen für Mütter wehren, die das Besuchsrecht vereiteln.“

Tatsächlich wachsen zu viele Kinder ohne Vater auf, ohne positive männliche Identifikationsfigur. Denn es gibt eine Gruppe von Menschen, die eine andere Gruppe als sozial, emotional und charakterlich nicht für würdig hält, mit den eigenen Kindern umzugehen. Heute wird normalen Vätern nach der Scheidung tausendfach das Recht verwehrt, ihre Kinder gleichberechtigt aufzuziehen oder sogar nur zu sehen. Die Auswirkungen auf die Kinder sind verheerend. Trennungskindern geht es schlecht. Sie werden auf neue Art „missbraucht“. Das Kind wird „als Geisel“ genommen, um Leistungen zu erpressen und Rachegefühle auszuleben. Damit das funktioniert, wird das Kind vom Vater isoliert und alle positiven Erinnerungen an ihn werden gelöscht. Die Folgen dieser Misshandlung sind seelische Schäden, die denen von Kindern ähneln, die im Krieg aufgewachsen sind. Das kann unmöglich unser Ziel sein, genauso wenig wie eine vaterlose Gesellschaft.


 
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